Bezahlbarer Wohnraum: GRÜNER Antrag abgelehnt

von Olga Bock
In der Planungsausschusssitzung am haben CDU und Winsener Liste der Antrag abgelehnt, Gelder für eine Kommunale Wohnungsbaugesellschaft in den Haushalt einzustellen. SPD, GRÜNE und Linke hatten auch beantragt, dass die Stadtverwaltung ein Konzept erstelle, das bis den Wohnraumbedarf in Winsen ermittelt. Ferner sollte in neuen Baugebieten eine feste Quote für bezahlbare Wohnungen festgelegt werden.
Die Argumentation der CDU, andere Gemeinden „lachen sich einen Ast darüber“, wenn die Stadt die Initiative ergreife, habe ich nicht wirklich verstanden: Einen Tag später, am , fand im Hamburger Rathaus die Regionalkonferenz „Wohnen mit Zukunft“ statt. Es ging um die Wohnungsmärkte und die Siedlungsentwicklung in der Metropolregion Hamburg. Der interessierte Zuhörer erfuhr unter anderem von Markus Prang, Geschäftsführer der Wohnraumentwicklung Geesthacht GmbH & Co. KG, dass Geesthacht – eine Stadt mit 30 000 Einwohnern – beschlossen hat, ihren Wohnungsbestand in eine neu gegründete, 100 % kommunale Gesellschaft einzubringen. Geesthacht hat sich damit eine tolle Möglichkeit geschaffen: Die Stadt kann den Wohnungsmarkt aktiv mitgestalten und ein breites Wohnungsangebot schaffen, dass allen Bevölkerungsschichten offen steht. Geesthacht ist damit für andere Kommunen ein Vorbild.
Übrigens: Auf der Hamburger Regionalkonferenz sah ich einige Politiker, die Ratsmitglieder der CDU und der Winsener Liste aus dem Planungsausschuss aber nicht.

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