Mitteilung

Kein Schwerlastverkehr durch Luhdorf, Pattensen und Thieshope

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Die Winsener Ortsteile Luhdorf und Pattensen sowie Thieshope sollen im Verlauf der L215 für Durchgangsverkehr über 12 Tonnen gesperrt werden. Der Kreistag stimmte einem Antrag der GRÜNEN zu, die in dieser Angelegenheit die Pattensener und Luhdorfer Bürger von der Verkehrsbelastung und dem Verkehrslärm entlasten wollen. Dieses Durchfahrverbot wird als Sofortmaßnahme einen Teil zur Verringerung der Verkehrsbelastung beitragen.

Die Verwaltungen sind nun gefordert, dieses Durchfahrverbot umzusetzen. Sollte die Umsetzung mutwillig verzögert werden, wird das für die Verantwortlichen Konsequenzen haben. Nicht davon betroffen ist der Anliegerverkehr in den Orten selbst.

Begleitend zum Durchfahrverbot setzen die GRÜNEN Winsen zusätzlich auf verkehrsberuhigende Maßnahmen.

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BEEW fordert: Atomstromfreies Winsen

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Das unabhängige, aus dem Super-GAU in Fukushima entstandene „Bündnis für Erneuerbare Energien Winsen und Umgebung“ (BEEW) hat eine Unterschriftenliste gestartet für ein atomstromfreies Winsen. Die Unterschriftenliste soll dem Winsener Stadtrat übergeben werden.

Ebenso ist klar formuliert, dass es in Winsen und im Landkreis Harburg mehr erneuerbare Energien-Anlagen geben muss. Dazu zählen unter anderem:

  • Flächen für Windenergie von mindestens 1,5% von der gesamten Landkreisfläche
  • Vereinbarungen für Photovoltaikanlagen (Sonnenstrom) auf Gewerbedächern, nutzbar durch den Eigentümer oder Verpachtung der Flächen

Weitere Informationen gibt es auf der Website des BEEW

Die Unterschriftenliste „Atomstrom frei“ ist hier runterzuladen.

Man kann sich auch dort direkt eintragen.

Das Bündnis für Erneuerbare Energien Winsen und Umgebung veranstaltet die Anti-Atom-Mahnwache am Winsener Rathaus.

Wer die Ziele des Bündnisses unterstützen will, kann das hier tun.

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Erneuerbare Energie wächst

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Der Anteil an der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien wächst. Aber nicht die Stadtwerke bauen, sondern viele Bürger, Landwirte und Betriebe aus Winsen haben im Jahr insgesamt in 58 Photovoltaikanlagen (Sonnenstrom) mit einer Leistung von  1216,83kW sowie in eine neue Windenergieanlage investiert.
Zu Beginn des Jahres 2010 waren es noch 101 PV-Anlagen mit einer Leistung von 1134,63kW, bis  wurde glatt eine Verdoppelung der Leistung erreicht (insgesamt 2351,46kW Leistung).
Im Windbereich wurde eine Windenergieanlage (WEA) mit 600kW in Pattensen repowert, also eine Altanlage abgebaut und durch eine neue leistungsstärkere 2050kW-Windenergieanlage ersetzt. Der Windpark in Winsen-Pattensen hat jetzt eine Leistung von 7550kW Leistung. Übrigens werden alle WEA von Bürgern aus der Region betrieben.
Der Windpark in Winsen-Roydorf hat eine Leistung von 2400kW und gehört der Planet-Energy GmbH, der Zulieferer von dem reinen Ökostromanbieter greenpeace-energy Hamburg ist.

Weiterhin befinden sich in Winsen 2 Biomasse-Werke (Fa. Kuhse und 1 Landwirt aus Pattensen) mit 620kW Leistung, 2 Wasserkraftwerke (Luhdorf und Wassermühle Winsen) mit 150kW Leistung, zwei einzelne Windenergieanlagen (680kW Leistung) sowie 7 Blockheizkraftwerke (BHKW) mit 710kW Leistung, in denen Wärme und Strom erzeugt wird.
Da viele Anlagen im Lauf des Jahres erst in Betrieb genommen wurden, gibt es noch keine Zahl über die Jahresarbeit in kWh (Kilowattstunden). Hochgerechnet wird mit allen 179 EEG (Erneuerbaren Energien Gesetz)- und KWK (Kraft-Wärme-Kopplung)–Anlagen eine Jahresarbeit von circa 30000000kWh möglich sein (in : 23342145kWh).

Der Stromverbrauch insgesamt in Winsen lag in bei circa 136000000kWh und der Erneuerbaren Energien-Anteil entsprach damit circa 17%.

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Mahnwache gegen Atomkraft

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Am kamen über 100 Bürger aus Winsen und Umgebung zu einer Mahnwache gegen Atomenergienutzung in Deutschland.
In großer Betroffenheit über die Ereignisse in Japan und mit dem festen Willen, gemeinsam dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden, fanden am , in mehr als 720 Orten Mahnwachen statt. Insgesamt beteiligten sich über 140000 Menschen im ganzen Bundesgebiet daran. In Winsen kamen am Rathaus über 100 Bürger aus der Region zusammen.
Wir dulden weder Moratorien noch andere Beschwichtigungen – jetzt müssen Konsequenzen aus der Reaktorkatastrophe in Japan gezogen werden und endlich AKWs für immer abgeschaltet werden. Es ist jetzt wichtiger denn je, dass unser Protest anhält. Daher: Bleibt dran und geht weiter auf die Straße!
Nächste Mahnwache in Winsen: , am Rathaus Winsen (außer Ostermontag wegen Demo am AKW Krümmel), bis Ende Juni.

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Grundeigentümer blockieren Bau von Erdgasleitung

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Über 75 Grundeigentümer zwischen Artlenburg und Kakenstorf haben bisher die Nutzungseinwilligung für die Erdgaspipeline NEL der e.on/WINGAS nicht unterschrieben.
Nach vorliegenden Informationen sollen über 75 Grundeigentümer keine Vereinbarung mit der e.on bezüglich der Verlegung der Erdgaspipeline NEL geschlossen haben. Um auf diesen Grundstücken die Rohre mit 1,50m Durchmesser verlegen zu können, muss die e.on bei den zuständigen Gerichten eine einstweilige Besitzeinweisung beantragen und damit die Enteignung vorantreiben.
Auf die Forderungen der Grundeigentümer (1% der Gasdurchleitung für alle Grundeigentümer) ist die in den Verhandlungen bekannte harte e.on bisher nicht eingegangen. Die Grundeigentümer haben sich zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen. Die Koordinierung läuft über die Fachanwältin für Agrarrecht und Verwaltungsrecht in Buchholz.
Es wird spannend werden, wie weit die für beginnenden Bauarbeiten kommen.

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Trassenvarianten veröffentlicht

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Die Trassenverlauf-Verianten für die Ortsumgehung Luhdorf-Pattensen wurden von der Stadt veröffentlicht.

Die Planungen finden Sie hier.

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Ortsumgehung Luhdorf-Pattensen: Erste Pläne

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Der Trassenverlauf und die erste Fassung der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) liegen jetzt vor. Dazu gibt es eine erste Info-Veranstaltung der GRÜNEN Winsen am im Landgasthof Maack-Kramer in Pattensen.

Die ersten Planungsunterlagen über Boden und Wasser, Tiere und Pflanzen, Landschaftsbildbelastungen und Raumanalyse für die Ortsumgehungsstraße Luhdorf-Pattensen wurden den Umweltverbänden und anderen Einrichtungen im Winsener Kreishaus am vorgestellt. Dazu zählt auch die mögliche Trassenführung. Eine mögliche Trasse zerschneidet das FFH-Gebiet Luhe-Niederung mit Luhe, Luhekanal und Aubach in der unmittelbaren Nähe von Bahlburg. Die Alternativtrasse dazu würde direkt am südlichen Baugebiet von Luhdorf am Luhewehr an die Abzweigung L215 (Pattensen) und L234 (Garstedt) entlangführen. Die weitere Trasse quert zunächst die K37 (Verbindung zwischen Pattensen und Bahlburg) um dann entweder über oder unter das OHE-Gleis zu queren vorbei an den historischen Grabhügeln, auf das Gemeindegebiet von Wulfsen südlich um Pattensen herum und anschließend an die L215 nach Thieshope (in Höhe Holtorfer Weg) anzubinden. Der Flächenverbrauch ist gigantisch. Auf engstem Raum werden teilweise 3 Straßen parallel verlaufen.

Das Fazit der UVS-Untersuchung lautet:

Relativ konfliktarme Korridore für eine umweltverträgliche Trassenführung sind nicht gegeben.

Bündnis 90/DIE GRÜNEN suchen als erste der Winsener Parteien das Gespräch mit den betroffenen Bürgern, um über den aktuellen Planungsstand zu informieren und das Für und Wider dieser neuen Straße zu erörtern, die vermutlich ganz andere Ziele verfolgt als die Luhdorfer und Pattensener Bürger vom Verkehrslärm zu entlasten.

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Radverkehrskonzept für Winsen verabschiedet

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Nach langer Vorbereitungszeit und Diskussionen wurde am das Radverkehrskonzept durch den Rat der Stadt Winsen beschlossen. Wer dieses gern lesen möchte, kann das tun:

Maßnahmen und Stellungnahmen
im Winsener Ratsinformationssystem,

eine E-Mail an uns schreiben (meyer.b@gruene-winsen.de) mit der Bitte um elektronische Zusendung im pdf-Format.

Mit den Umsetzungen der Maßnahmen soll in begonnen werden. Die einzelnen Maßnahmen sind auf mehrere Abschnitte verteilt, wobei einige Maßnahmen in den Parteien leider noch immer strittig sind. So wollen und können die Freien Winsener keine Radstreifen (Abmarkierungsstriche auf der Fahrbahn) für die nachgewiesene Verkehrssicherheit (bestätigt durch Gutachten und lokalen sowie übergeordneten Polizeidienststellen) akzeptieren und sperren sich gegen diese sinnvollen Maßnahmen.

Der Sichtweise, Radverkehrsteilnehmer gehören auf den engen Radweg oder gemeinsam mit Fußgängern auf eine Fläche, wird auch in großen Zügen durch die CDU und teilweise auch von der SPD an den Tag gelegt. Das bezeichnen Fachleute und wir als grob fahrlässig, rechts- und gesetzeswidrig. Auch der hiesige Ortsverbandsvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC), Hans Dieter Matula (CDU), will von der Umsetzung des Radkonzeptes nichts wissen. Er schweigt sich aus und hat bisher keine Umsetzung gefordert und arbeitet leider auch nicht daran.

Die GRÜNEN sind die einzigen, die sich voll hinter dieses Konzept gestellt haben und sich für die Umsetzung der Maßnahmen, die darin benannt sind, einsetzen.

Die von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Mittel in Höhe von jährlich 241000 Euro wurden durch CDU, SPD, FDP und Freie Winsener auf 80000 Euro gekürzt. Selbst Bürgermeisterin Bode votierte für die Reduktion gegen die von ihr selbst vorgeschlagene Ursprungssumme.

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