„In Afrika arbeiten wir mit Männern, nicht mit Institutionen“, sagte Frankreichs Afrika-Berater Jacques Foccart am Ende der Kolonialzeit. Und daran hat sich wenig geändert. Europäische Politiker sprechen gern von Demokratie und Rechtstaatlichkeit und paktieren dann mit korrupten Eliten. Der Journalist Issio Ehrich zeichnet anhand aktueller Beispiele wie Benin, Côte d‘Ivoire und Kamerun nach, dass die Grundwerte der EU für Menschen in Afrika nicht gelten. Ein rassistisches Muster mit verheerenden Folgen.
Diese Folgen beleuchtet der Autor Issio Ehrich in seinem Vortrag im Rahmen der Winsener Wochen gegen Rassismus, zu dem wir herzlich einladen.
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