Tim Lehmann

Übergabe von Unterschriften für den Erhalt der Postfiliale in Winsen

Übergabe der Unterschriften: Dietmar Holz, Dr. Erhard Schäfer, Evelyn Thorborg, Christian Riech (Erster Stadtrat)

Übergabe der Unterschriften: Dietmar Holz, Dr. Erhard Schäfer, Evelyn Thorborg, Christian Riech (Erster Stadtrat).

Am erschienen Frau Evelyn Thorborg und Dr. Erhard Schäfer im Winsener Rathaus und übergaben dem Ersten Stadtrat Christian Riech Unterschriften, die die Entscheidungsträger der Stadt dazu auffordern, sich bei der Deutschen Post AG und der Postbank AG dafür einzusetzen, dass in Winsen eine Postfiliale mit allen bisherigen Dienstleistungen in vollem Umfang innenstadtnah erhalten bleibt. Insgesamt 184 Unterschriften hatten sie in wenigen Tagen gesammelt und dabei auch viele Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern geführt, die sich allesamt empört zeigten über eine drohende Schließung der Postfiliale in der Brahmsallee.

Über den Hintergrund wurde bereits in der örtlichen Presse berichtet: Vor Kurzem war durch eine Anfrage von Dr. Schäfer im Planungsausschuss der Stadt herausgekommen, dass das Gebäude der Post in der Brahmsallee schon seit Längerem an den Immobilien-Makler Schröder verkauft wurde. Seither sind die DHL mit ihrem Paketbetrieb und die Postbank Mieter in dem Gebäude. Die Mietverträge laufen bis 2018. Was danach passiert ist ungewiss. Angeblich plant Herr Schröder, das Gebäude abzureißen und Wohnungen auf dem Gelände zu bauen. Wohin geht dann die Post? Das muss jetzt geklärt werden, denn bis zum Ablauf der Mietverträge vergeht nicht mehr viel Zeit.

Winsen braucht an zentraler Stelle und für alle gut erreichbar eine Postfiliale, die alle Postdienstleistungen für die Bürger anbietet. Hier sind die Politiker und der Bürgermeister gefordert. Es darf nicht sein, dass ein Privatunternehmer darüber entscheidet, wo in Winsen die Post hinkommt und welche Dienstleistungen den Bürgern künftig noch angeboten werden. Dass in so kurzer Zeit so viele Unterschriften zusammen kamen, zeigt, dass diese Forderung von einer großen Mehrheit in Winsen unterstützt wird.

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Hurra, die Investoren sind da! Was ist den Winsenern noch alles zuzumuten?

von Erhard Schäfer

Die Jubelhymnen aus dem Rathaus und der CDU einschließlich ihrer Mitläufer über die Ansiedlung von Amazon im Gewerbegebiet Luhdorf zeugen von einer unglaublichen Naivität und mangelnden fachlichen Beurteilung. Da werden Investoren in höchsten Tönen gelobt und wie im Fall Amazon als Glücksfall für Winsen bezeichnet. Die negativen Seiten werden einfach ausgeblendet. Werden sie überhaupt gesehen?

Die Bürgerinnen und Bürger sehen das viel kritischer. Sofort nach den Jubelnachrichten erscheinen die ersten Leserbriefe. Sie fragen nach den Vorteilen für die Stadt und zeigen im Einzelnen die negativen Folgen und Begleiterscheinungen im Fall Amazon auf. Die Firma genießt als Arbeitgeber nicht gerade einen guten Ruf. Minderwertige Arbeitsplätze, schlechte Bezahlung, Zeitarbeitsverträge (damit Lohnsteigerungen bei längerer Betriebszugehörigkeit faktisch nicht zum Zuge kommen), Ablehnung von gewerkschaftlicher Unterstützung bei der Arbeitnehmervertretung.

Die zu erwartende Verkehrsbelastung durch Amazon wirkt sich weit über die Stadt hinaus auf die ganze Region aus. Unkritisch wird eine von der Firma genannte Zahl von 350 Fahrzeugbewegungen pro Tag angenommen und nicht überprüft. Mehr noch: Der Bürgermeister freut sich sogar noch öffentlich darüber, dass mit Amazon ein wichtiger Grund für die Ortsumgehung Luhdorf-Pattensen geliefert wird. Fehlten ihm bisher die Gründe für die Ortsumgehung? Dieser Grund ist bei Licht besehen geradezu zynisch angesichts der zunehmenden Belastung durch den Durchgangsverkehr, den die Bürger schon jetzt in Luhdorf und Pattensen hinzunehmen haben. Amazon will seinen Betrieb im Herbst 2017 aufnehmen. Ob und wann es eine Ortsumgehung geben wird, steht dagegen in den Sternen. Es gibt weder eine rechtssichere Planung noch eine Finanzierung dafür. Die Bürger müssen aber sofort vor den schon jetzt unzumutbaren Verkehrsbelastungen geschützt werden. Deshalb müssen jetzt ein Lkw-Durchfahrtverbot zwischen den Autobahn-Anschlüssen Thieshope und Winsen-Ost her und ebenso Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in Luhdorf und Pattensen. Amazon und auch die anderen Logistiker in den Winsener Gewerbegebieten müssen ihren überregionalen Zu- und Abtransport ausschließlich über die Autobahn abwickeln. Ohne diese Bedingung hätte es niemals eine Zustimmung zur Amazon-Ansiedlung geben dürfen. Das ist ein schwerwiegendes Versäumnis der konservativen Ratsmehrheit.

Amazon ist leider kein Einzelfall beim oberflächlichen und unkritischen Umgang mit Investoren. So wurde bei der Ansiedlung des Asphaltwerks der Firma Bunte ebenfalls versäumt, den An- und Abtransport des Materials in den Blick zu nehmen. Die Folgen haben jetzt die Anwohner und Firmen im Umfeld des OHE-Bahnhofs An der Kleinbahn zu tragen. Nachts werden sie von lauten Schwerlastzügen aus dem Schlaf gerissen und tagsüber durch den Verladebetrieb eingestaubt. Die ersten Bewohner kündigen schon ihren Wegzug an, wie die Presse in diesen Tagen berichtete. Seit mehr als einem Jahr kämpfen die Anwohner gegen unzureichenden Immissionsschutz beim Massengüter-Umschlag auf dem OHE-Gelände, das alles andere als ein modernes und umweltgerechtes Bahn-Betriebsgelände ist. Man fühlt sich eher in die Nachkriegszeit versetzt wenn man das OHE-Gelände betritt.

Die Stadtverwaltung gibt sich bei dieser Auseinandersetzung eher als unbeteiligter Zuschauer. Dabei hat sie auch hier versäumt, bei der Genehmigung des Asphaltwerks dafür zu sorgen, dass keine unzumutbaren Verkehrsbelastungen entstehen und der Umweltschutz gewahrt bleibt.

Ein weiteres Negativ-Beispiel ist der anstehende Verkauf des Albert-Schweitzer-Viertels an eine luxemburgische Holding. In der Presse lobt der Fraktionsvorsitzende der CDU Bock diesen Verkauf, preist ihn als eine Wohltat für die Bewohner und empört sich über sachlichen Einwände und die Ablehnung von 3 Ratsfraktionen. Auch hier zeigen sich wieder mangelnde Sachkompetenz und wenig Stehvermögen, die durch wolkige Sprüche überdeckt werden sollen. So hat man sich ein Sanierungspaket abhandeln lassen, das weit hinter den erforderlichen Maßnahmen zurückbleibt, die vom Rat beschlossen wurden. Es gibt keinen Grund, den ausgehandelten Betrag für die Sanierungsmaßnahmen als Erfolg zu betrachten. Dieser Betrag ist kleiner als der, den die Holding auf den ermittelten Verkehrswert der Immobilie noch oben drauf legen will, um den Zustimmung vom Insolvenzverwalter zu bekommen. Der hat wirklich clever verhandelt. Dagegen müssen den Holding-Leuten die Stadtvertreter vorgekommen sein wie Leichtmatrosen. Die Holding hat zu keinem Zeitpunkt Zweifel daran aufkommen lassen, was sie mit dem Albert-Schweitzer-Viertel vorhat: Geld verdienen und die Sanierungsauflagen so schnell wie möglich loswerden. Wenn sie einen Kaufpreis akzeptiert, der um etliche Millionen über dem Verkehrswert liegt, und dennoch glaubt, einschließlich der Sanierungsmaßnahmen mit der Immobilie auch noch Geld zu verdienen, dann bedeutet das nichts Gutes für die Bewohner – entgegen allen Lobpreisungen durch Herrn Bock. Seine Einlassungen sind entweder naiv oder zynisch, in keinem Fall aber eine geeignete Interessenvertretung der Bewohner und der Stadt.

Die Liste des unprofessionellen Umgangs mit Investoren ließe sich fortsetzen. Siehe das Beispiel Post: Nur durch Zufall erfahren die Ratsmitglieder und die Öffentlichkeit, dass ein Winsener Immobilien-Investor das Postgebäude an der Brahmsallee gekauft hat und die Mietverträge der Post noch bis 2018 laufen. Was geschieht danach? Gibt es dann noch einen Postschalterbetrieb und wenn ja, wo? Das betrifft die Bürgerinnen und Bürger ganz massiv und gehört deshalb in die öffentliche Diskussion und in die Ratsgremien.

Hier zeigt sich ein miserabler politischer Stil des Rathauses im Umgang mit den Bürgern und den gewählten Ratsgremien, der auch schon im Fall Amazon deutlich wurde. Die Amazon-Ansiedlung hätte im öffentlich tagenden Fachausschuss behandelt werden müssen, bevor sie zu endgültigen Entscheidung in den Verwaltungsausschuss am kam. Das wäre in diesem Fall der Planungsausschuss gewesen, dem am tagte. Kaum anzunehmen, dass der Bürgermeister 14 Tage vor der VA-Entscheidung noch nichts von Amazon wusste.

Wenn der Bürgermeister glaubt, seine Position dadurch zu stärken, dass er die Mitwirkung von Ratsgremien nach Gutsherrenart gestaltet – mal dürfen sie, mal nicht –, dann irrt er sich gewaltig. Gegenüber den Investoren schwächt das eher seine Position. Dort hat man längst den Eindruck – wie die Beispiele zeigen –, dass man in Winsen leichtes Spiel hat. Man kriegt was man will. Als die Firma Bunte klar machte, dass sie auf das Manzke-Grundstück wollte und sonst nirgendwo hin, da bekam sie, was sie wollte. Immobilien-Schröder – siehe das Beispiel Rewe Luhdorfer Straße – setzte ebenfalls seinen Willen komplett durch. Das ist kein Umgang mit Investoren auf Augenhöhe. Winsen ist keine Kommune, die jedem Investor hinterher laufen muss. Hier sind mehr Selbstbewusstsein, Kompetenz und Unabhängigkeit gegenüber Investoren gefragt und mehr Respekt vor den gewählten Gremien und den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger.

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Bürgerinformation zur Ortsumgehung Luhdorf/Pattensen

von Olga Bock

Der Landrat Herr Rempe und der Bürgermeister von Winsen, Herr Wiese, haben klar und deutlich gemacht, dass auf dieser 1. Informationsveranstaltung keine der 3 Trassenvarianten bevorzugt wird. Die Bürger sollen sagen, was sie wollen und wenn erkennbar wird, dass sie keine Ortsumgehung wollen, dann sei das in Ordnung. Das ist ein absolut demokratisches Vorgehen! Danke.

Ortsumgehung zieht mehr Verkehr an

Wenn man nun, wie vom Landrat und Bürgermeister betont wurde, den Straßenverkehr entlasten und die Lebensqualität verbessern will, dann gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit, das geräuschlos umzusetzen:
Eine Umgehungsstraße, egal wie und wo sie entlang führt, wird weiteren Verkehr nach sich ziehen und der LKW-Verkehr wird sich erhöhen. Es ist damit zu rechnen, dass gerade LKW-Fahrer die Eckverbindung zwischen Thieshope und Winsen nutzen werden. Wenn dann für die Y-Strecke ein Naturschutzgebiet überplant werden soll, kann man sich nur für eine Null-Komma-Nix-Variante entscheiden, weil sonst von unserer heutigen Umgebung/Landschaft nichts mehr übrig bleibt.

Mautpflicht für Ortsdurchfahrten

Wie ist der Ist-Zustand zu verbessern? Es ist eigentlich ganz einfach und der Landkreis, die Stadt Winsen, würden wohl bundesweit eine Vorreiterrolle einnehmen:
Die Durchgangsstraßen, die betroffen sind, werden mautpflichtig. Damit das auch wirklich funktioniert, sollte die Maut auf diesen Straßen höher liegen als auf der Autobahn. Sofort würden die LKW den für sie vorgesehenen Weg über die dafür errichteten Autobahnen nehmen! Das würde sofort den Durchgangsverkehr entlasten und die Lebensqualität verbessern.

Freifächen erhalten

Natürlich muss man den Güterverkehr auf die Schiene verlagern und dafür die bereits vorhandenen Trassen nutzen und eventuell verbreitern. Ähnliches gilt für die Autobahnen, die bei hohem Verkehrsaufkommen verbreitert werden müssten. Damit wird verhindert, dass sich der Verkehr durch die Ortschaften quält, weil diese durch die Errichtung von 30-Zonen unattraktiv sind. Wer Umgehungsstraßen oder neue Bahntrassen bauen will, dem muss klar sein, dass dann unser eng besiedeltes Land ohne Freiflächen, ohne Erholungsgebiete, ohne Naturschutzgebiete einem großen Gewerbegebiet gleicht und das muss verhindert werden.

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Einsparungen unrealistisch?

von Olga Bock
Auf der wurde beschlossen, dass die Steuern erhöht werden müssen, weil die CDU, FDP und Winsener Liste die Einsparungen von SPD und GRÜNEN von mehr als 1600000 für unrealistisch halten. Welch eine Arroganz gegenüber dem Bürger!
Natürlich will ich jetzt nicht den ausgezeichneten Bericht im WA wiederholen, aber wenn man kein Geld hat, warum werden dann die freiwilligen Zuschussanträge von über 500000 nicht eingefroren sondern erhöht? Ist das schon ein Wahlgeschenk für die nächste Kommunalwahl?

Kürzungen beim Radverkehr – Mehrausgaben für Planungen

SPD und GRÜNE wollen die Kürzungen für den Radverkehr von 270000 auf 50000 nicht hinnehmen. Die GRÜNEN schlagen eine Kürzung bei der Neugestaltung des Innenstadtrings von 400000 vor, weil der vorhandene Hochbordradweg im letzten Jahr gerade neu asphaltiert wurde und der Radfahrer auch nach der teuren Sanierung auf der Straße fahren kann.
Eingespart werden können natürlich auch die Kosten der Planung für die Ortsumgehung Luhdorf-Pattensen, denn diese Umgehung wird wohl über 20000000 kosten, die sich die Stadt nicht leisten kann – wieso dann Geld ausgeben für die Planung?

Kein (ernsthaftes) Nachdenken über Einsparungen

Mehr als 1600000 Einsparung setzen sich natürlich aus mehreren Posten zusammen. Wenn diese Vorschläge noch nicht einmal dazu anregen, über die Umsetzung nachzudenken, dann ist sehr gut zu verstehen, dass die Freien Winsener, SPD und die GRÜNEN dem Haushalt nicht zustimmen konnten.

Hoffentlich vergisst das der Wähler bei der nächsten Wahl nicht.

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GRÜNE melden Team zum Stadtradeln

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von links: Bernd Meyer, Olga Bock und Tim Lehmann

Original-Beitrag vom 30.04.2014
Die GRÜNEN in Winsen stellen ein eigenes Team zur Aktion „Stadtradeln“ vom bis .

Unser Team GRÜNE Fans und Freunde ist bereits freigeschaltet, es können alle Interessierten und Radlerinnen/Radler sich online registrieren. Das ist notwendig, damit die Kilometer schnell erfasst und gezählt werden können. Vorteil: Jedes Team-Mitglied kann sein Team online sehen, wer fährt mit.

Seit Jahren setzen sich der Ortsverband und die Stadtratsfraktion für bessere Bedingungen des Radverkehrs im Alltag ein. In den nächsten drei Jahren geht es ums Eingemachte. Das Radverkehrskonzept Winsen gibt hier klare eindeutige Vorgaben, die auch die Polizei unterstützt. Allerdings muss die Stadt Farbe bekennen, ob sie das auch will und dabei als Verkehrsbehörde innerstädtisch Anordnungen treffen, die mit den Straßenbaulastträgern (Kreis und Land) abzustimmen sind.

Wir stellen eine möglichst große Teamgruppe zusammen für bessere Radverkehrsbedingungen in Winsen.

So funktioniert die Registrierung:

1. Schritt:
Registrieren auf der Stadtradeln-Seite auf bei STADTRADELN registrieren klicken.
2. Schritt:
Formular ausfüllen bei Kommune „Winsen (Luhe)“ auswählen, bei Team: GRÜNE Fans und Freunde auswählen (bei „Parlamentarier“ nur Häkchen wenn im Stadtrat) und 3mal Häkchen machen.
3. Schritt:
auf „Registrieren“ klicken.

Dann sollte in wenigen Augenblicken eine E-Mail an dich gehen. In dieser E-Mail ist ein Link zur Radelseite, da musst du einmal draufklicken und es gibt eine Bestätigung im Internet auf der Radlerseite, wo du dich gerade registriert hast. Dann kannst du dich auf der Internetseite mit deinem Namen und Paßwort anmelden. Versuch es gleich!

FERTIG!

Deine Kilometer kannst du dann online eintragen. Das Portal ist ab dem freigeschaltet.

Die Aktion läuft vom bis . Jeder Kilometer mit dem Fahrrad zählt. Ob im Alltag oder in der Freizeit.

Bitte wirb gern weitere Personen, bei uns.
Bernd Meyer

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Europawahl: Ein Abend mit Jan Philipp Albrecht (MdEP)

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Jan Philipp Albrecht (MdEP)

Original-Beitrag vom

Der Ortsverband Winsen-Elbmarsch lädt ein zu einem Abend mit dem Grünen Europaabgeordneten

Jan Philipp Albrecht

am Mittwoch, den

im Marstall, Schloßplatz 11, 21423 Winsen (Luhe).

Zur Person

wurde Jan Philipp Albrecht als seinerzeit jüngster deutscher Abgeordneter von Niedersachsen aus in das EU-Parlament gesandt. Dort hat er sich in den vergangenen Jahren als innen- und justizpolitscher Sprecher der Grünen Fraktion einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Er tritt als Kandidat für die norddeutschen Bundesländer Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein bei der kommenden Wahl am an.
Jan Philipp Albrecht hat seit der Ablehnung des SWIFT-Bankdatenabkommens mit den USA unter seiner Wortführung , welches für großes Aufsehen sorgte, seine Kompetenz als Datenschützer im EU-Parlament bewiesen. Unmittelbar nach diesem ersten Skandal begannen die Proteste gegen das geheim verhandelte ACTA-Abkommen, diesen in den Schatten zu stellen. Vorher für unmöglich Geglaubtes sollte möglich werden. Jüngst haben die andauernden Enthüllungen rund um die Tätigkeiten des US-amerikanischen Geheimdienstes NSA und seiner europäischen Kooperationspartnern gezeigt, dass die kritische Auseinandersetzung über Datenschutz gerade erst begonnen hat. Als entschiedener Bewahrer der Bürgerrechte und Kämpfer für Freiheit und Demokratie im EU-Parlament setzte er sich erfolgreich für eine Untersuchung dieser Skandale im Parlament ein.
Daneben ist er ein genauer Beobachter des zunehmenden Rechtspopulismus in vielen europäischen Ländern und publiziert hierzu regelmäßig Studien zu den aktuellen Entwicklungen.
Zu diesen und anderen wichtigen Themen Europas wird Jan Philipp Albrecht an diesem Abend Stellung und sich selbst Zeit für Fragen nehmen.

Wir freuen uns, viele BesucherInnen an diesem Abend begrüßen zu können.

Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie auf der Homepage des Marstalls

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Neue Trassenführung zur Y-Trasse

Original-Betrag vom
Am stellte die Deutsche Bahn in Hannover ihre Alternativplanungen zur sog. Y-Trasse vor. Wie bereits bekannt geworden, hält die Bahn nicht an der Y-Trasse fest. Aufgrund der zu bewältigenden Güterverkehre sind neue Trassenführungen notwendig geworden. Bei den Varianten werden einige schon deshalb herausfallen, weil sie entweder wenig Nutzen haben oder erhebliche Beeiträchtigungen in den Bestandslagen von Städten und Ortschaften mit sich bringen.
Das gesamte Konzept ist hier zu finden.

Bernd Meyer

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Bahnstrecke ungeeignet für Durchgangs-Güterverkehr

Original-Beitrag vom
Reaktivierung von Schienen für den öffentlichen Personennahverkehr – OHE bestätigt Sichtweise der GRÜNEN in Winsen und im Landkreis Harburg

Bei der Strecke Winsen – Salzhausen – Hützel handelt es sich um eine regionale Strecke, die aufgrund der starken Neigungen, engen Radien und der fehlenden Anbindung und Oberleitung auch nicht für den Durchgangsgüterverkehr geeignet ist.

Nach Einschätzung des Eisenbahnbetriebsleiters Sebastian Schülke von der Osthannoversche Eisenbahn AG (OHE) würde eine Wiederaufnahme des Personenverkehrs die Möglichkeiten des Güterverkehrs sogar einschränken. Derzeit fahren jährlich 600 Güterzüge auf der Strecke, davon regelmäßig montags, mittwochs und freitags je ein Zug pro Richtung. Bei der Strecke handelt es sich um eine regionale Strecke, die aufgrund der starken Neigungen, engen Radien und der fehlenden Anbindung und Oberleitung auch nicht für den Durchgangsgüterverkehr geeignet ist. Diesen hat es auf der Strecke auch noch nie gegeben. Grundsätzlich begrüßen wir natürlich eine Steigerung des Güterverkehrs auf der Schiene, da dies die Straßen von Lkw entlastet. Als regionale Strecke kann man jedoch nur die Güter befördern, die die Kunden, die an der Strecke liegen, benötigen beziehungsweise produzieren, so Schülke. Es fehlt der Bedarf, mehr Güter auf dieser Strecke zu befördern.
Einer Ausweitung des Personenverkehrs stehe die OHE positiv gegenüber; da dies die Umwelt entlaste und der Tourismusförderung diene. Bispingen mit seinen 235000 Gästeankünften jährlich ist bis heute bahnseitig nicht erschlossen, so Schülke. Für Pendler und Urlauber würde eine Bahnanbindung über Winsen nach Hamburg eine erhebliche Verbesserung darstellen.
Neben der Strecke Winsen – Hützel gehören 2 weitere Strecken im Kreis zu den 28 Linien, die für eine Wiederaufnahme des Personenverkehrs in Frage kommen. Dabei handelt es sich um die Verbindungen von Buchholz nach Maschen/Harburg und von Tostedt nach Zeven. Das niedersächsische Verkehrsministerium will hier mit 20 Kriterien die einzelnen Strecken prüfen. Zum Abschluss der Untersuchung sollen landesweit 6 bis 8 Strecken übrig bleiben. Die Ergebnisse der Bewertungen werden für das Frühjahr 2014 erwartet. Zum Verfahren gehört auch die Kostenermittlung für die Investitionen. Im Herbst sollen die Entscheidungen für die zu reaktivierbaren Strecken getroffen werden.
Der Kreistag des Landkreises Harburg hat sich auf Initiative der GRÜNEN einstimmig für die Prüfung ausgesprochen. Im Winsener Stadtrat haben nur die GRÜNEN und die LINKE für die Prüfung gestimmt. Auch die GRÜNEN Ortsverbände Winsen/Elbmarsch und Salzhausen/Hanstedt unterstützen die Prüfung der Reaktivierung.

Bernd Meyer

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Radverkehr sicherer machen

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Auf Antrag der CDU soll die Kreuzung Schirwindter Straße/Osttangente für Fußgänger und Radfahrer sicherer gestaltet werden. Dazu soll eine Fußgängerampel installiert werden.
Und was ist mit der Bürgerweide? Dort wird gerade, wie vor mehr als 30 Jahren, ein Radweg hinter den parkenden Autos neu gebaut. Da der Radfahrer vom Autofahrer nicht bzw. erst sehr spät gesehen werden kann, ist diese Art der Bauausführung längst überholt, da gefährlich.
In der Brahmsallee hat man kürzlich den Radweg auch erneuert, ihn aber hinter den parkenden Autos verlaufen lassen.
In beiden Straßen besteht keine Radwegebenutzungspflicht, das heißt, dass der Radfahrer auf der Straße fahren darf. Wissenschaftliche Untersuchungen haben bereits vor Jahren bewiesen, dass der Radfahrer am sichersten auf der Straße fährt.
Wann wird das in Winsen auch mal berücksichtigt?

Olga Bock

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